Lehr- und Lernmodule
Input |
- Lehrlinge/Berufsschüler verfügen über grundlegende
Informationen über die Gefährdung der natürlichen
Umwelt und mögliche Vermeidungsstrategien (Vorleistung
allgemeinbildender Schulen)
- Der AGENDA 21 Prozess sollt bekannt sein
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Basismodule |
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Nachhaltige Entwicklung
und deren Bedeutung für
eine globale Zukunftsfähigkeit |
Lehrziele: die Lernenden kennen
- grundlegende Gefährdungen der Umwelt und mögliche
Vermeidungsstra-tegien (berufsbezogene Vertiefung der Vorleistungen
allgemeinbildender Schulen)
- den AGENDA 21-Prozess
Inhalte
- exemplarischen Ansätzen nachhaltigen Wirtschaftens
- Ableiten von Verhaltensanforderungen
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Spezifische Module |
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Risikobewertung (Riskmanagement) von Verfahren,
Methoden, Produkten
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Lehrziele: die Lernenden können
- Methoden der Risikoabschätzung und der Gefährdungsanalyse
auf berufstypische Verfahren bzw. Produkte anwenden und werten
die Analyseergebnisse
Inhalte
- Methoden der Risikoabschätzung und der Gefährdungsanalyse
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Prozessbilanzierung und
-optimierung nach Kriterien der Nachhaltigkeit |
Lehrziele: die Lernenden können
Inhalte
- Ökobilanzierung, Kosten- und Marktanalyse, humanökologische
Betrachtungen
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| Arbeiten in einem zertifizierten Unternehmen |
Lehrziele: die Lernenden können
- sich berufs- bzw. betriebsbezogen mit anerkannten Zertifizierungsverfahren
(z.B. EMAS II/DIN ISO EN) auseinandersetzen
- technisch-organisatorische Gestaltungsvorschläge ableiten
Inhalte
- Europäische/nationale Rechtsvorschriften auf dem Gebiet
des Qualitäts- und Umweltmanagements
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| Beschäftigungsfähigkeit (Employability)
von Arbeitnehmern in einer nachhaltigen Wirtschaft |
Lehrziele: die Lernenden kennen
- die Notwendigkeit lebenslangen Lernens (life long learning)
- die Bedeutung von "Nachhaltigkeitskompetenz" für
ihre Beschäftigungsfähigkeit und
- fühlen sich selbst verantwortlich für den Erhalt
ihrer Beschäftigungsfähigkeit
Inhalte
- Anforderungen, denen Arbeitnehmer gerecht werden müssen,
um im gewählten Beruf auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen
zu können
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Die Module werden in die Bildungsprogramme der Bildungsstätten
implementiert.
Wenn das von den Lernenden erreichte Niveau über den Vorgaben
der nationalen Ausbildungspläne liegt, kann die Bildungsstätte
dies als Zusatzqualifikation zertifizieren.
Weiterführende Anwendung des Gelernten im länderübergreifenden
Kontext und Zertifizierung der erworbenen Kompetenzen durch zuständige
Stellen (Option ECVET).
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Input |
Die Lernenden
- Kennen die Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung (sustainable
development) und daraus abzuleitende beruflichen Anforderungen,
- verfügen über hinreichende Englischkenntnisse,
- können zeitgemäße IKT anwenden (Computerführerschein?)
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| Bearbeitung eines berufsbezogenen Projektes
(LAGA-basiert) ¹) |
- erfolgreiche Bearbeitung als Nachweis von "Nachhaltigkeitskompetenz"
- Ausprägung von soft skills (Teamfähigkeit, Medienkompetenz,
interkulturelle Kompetenz u.a.)
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¹) LAGA = Lern-, Arbeits- und Gestaltungsaufgabe
, : Niethammer, Manuela: Berufliches Lernen und Lehren in Korrelation
zur chemiebezogenen Facharbeit – Ansprüche und Gestaltungsansätze.
TU Dresden: Dresden 2004 (Habilitationsschrift, im Druck)